4. CF-LuTX-Treffen in Wien

10.10.2015 - 10:00

Am Samstag, den 10.10.2015 fand das 4. CF-LuTX-Treffen im Martha Frühwirth Selbsthilfezentrum in Wien statt. Sieben transplantierte CF-Betroffene sowie sieben indirekt CF-betroffene Interessierte (Elternteile bzw. Partner von CF-PatientInnen) kamen zu einem höchst informativen Vortrag vom Vizepräsidenten des KOBV, Herrn Willi-Klaus Benesch, zum Thema „Arbeits- und Sozialrechtliche Aspekte bei CF“. Frau Anneliese Lang von der CF-Hilfe Wien unterstützte als „Hausherrin“ auch diesmal wieder diese Veranstaltung organisatorisch vor Ort – herzlichen Dank!!!


Herr Benesch, der über enormes Wissen und langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Behindertenhilfe verfügt, erzählte mit großer Ausdauer und Hingabe Spannendes über erhöhte Kinderbeihilfe, Pflegegeld, Steuervorteile, Pensionsansprüchen, Befreiungen von diversen Gebühren, Parkausweisen und Zuschüssen sowie geschützten Arbeitsplätzen, Erfahrungen bei Gerichtsverhandlungen, usw. Anschließend stellte Herr Benesch den Behindertenverband KOBV vor, erklärte, welche Leistungen angeboten werden und zeigte die Vorteile einer Mitgliedschaft beim KOBV auf. Es wurden umfangreiche Folder und Broschüren verteilt, in denen sehr wichtige Informationen gut zusammengefasst sind. Nähere Informationen sind auch auf der Homepage www.kobv.at zu finden.


Im Anschluss an den Vortrag blieb wegen der viel zu schnell vergangenen Zeit leider nur kurz eine Möglichkeit, ein bisschen untereinander zu plaudern und Erfahrungen auszutauschen, denn ziemlich hungrig machten sich die Transplantierten in den Prater auf, um sich im Schweizerhaus ordentlich zu stärken. Während Stelze, Henderl und Schnitzerl die Mägen füllten, wurde eifrig über neueste Erfahrungen (privat und im AKH), neue und alte Bekanntschaften, Vereinsinternes, Wünsche und Interessen, Sorgen und Ängste geplaudert. Es ist sehr gut, wenn Transplantierte unter sich so offen reden können, ohne Wenn und Aber, ohne Tabus. Da kommt auch trotz ernster Themen die gute Laune nie zu kurz.


Mit gestärktem Magen eroberte eine inzwischen kleiner gewordene Gruppe dann den Prater. Dass die an sich gruselige Geisterbahn uns Transplantierte ziemlich locker ließ, führten wir lachend darauf zurück, dass wir bereits alle ein Durchgangssyndrom erlitten hatten und eigentlich Ärgeres gewohnt waren … Zuckerwatte &Co ließen uns den Diabetes kurz vergessen und eine Fahrt mit der Achterbahn bildete den Abschluss, bevor uns das inzwischen unfreundlich gewordene Wetter vom Prater vertrieb.
Fazit: Nächstes Jahr muss es wieder ein CF-LuTX-Treffen geben!

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