Erwachsen werden

Neue Therapien und verbesserte Medikamente führten in den vergangenen Jahren zu einer besseren Lebensqualität. Heute haben die meisten Jugendlichen ihre Schul- und Berufsausbildung abgeschlossen, einige absolvieren ein Universitätsstudium und stehen im Berufsleben.

Die Berufswahl fällt für viele in Jugendliche in eine schwierige Lebensphase. Sie müssen einerseits erkennen, dass die Erkrankung eine sehr konsequente Therapiebefolgung notwendig macht, andererseits haben sie – ebenso wie ihre gesunden Altersgenossen – das Bedürfnis sich vom Elternhaus abzunabeln und eigenständig zu leben.

Den Eltern wiederum fällt es in ihrer gewohnten Obsorge schwer, ihren Kindern sukzessive Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit zu übertragen. Die Berufswünsche und Vorstellungen der Jugendlichen für ihre Zukunft decken sich daher oft nicht mit den Vorstellungen der Eltern, was zu Konflikten führen kann.

Daher ist es wünschenswert, gemeinsam mit den Jugendlichen, den Eltern und den betreuenden Ärzten die Probleme der Berufswahl möglichst früh anzusprechen, um genügend Zeit zu haben, die für den Betroffenen beste Lösung zu finden.

Medizinische und gesundheitliche Aspekte sind für die Berufswahl eines CF-Betroffenen ebenso entscheidend, wie deren Begabungen und besondere Fähigkeiten frühzeitig zu erkennen. Eine umfassende Berufsberatung und eine abgeschlossene Berufsausbildung bieten die notwendigen Voraussetzungen, die es dem Jugendlichen ermöglichen, später ein finanziell unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Erwachsenenvertreter von cf-austria: Peter Hammerl

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